Ein Gartenteich kann zu einem Biotop werden oder einfach Ruhemittelpunkt in einem schön angelegten Garten. Mit den dementsprechenden Materialien und der richtigen Vorbereitung kann man lange etwas von seinem Gartenteich haben und sogar Fische darin leben lassen. Der Teichfrosch und die Teichrose sind die Hauptbewohner eines Gartenteiches.
Nutzen von einem Gartenteich
Nicht nur das ein Gartenteich eine gewisse Ruhe ausstrahlt, er hat auch durchaus sehr viel tiefergehende Wirkungen auf die Natur und den Menschen. Ein Teich ist in erster Linie ein künstlich angelegtes stehendes Gewässer, welches für verschiedene Zwecke genutzt werden kann. Da ist natürlich auch die Größe des Teiches ausschlaggebend. Aber die Grundnutzung eines Teiches kann für die Aufzucht und Haltung von Fischen, Enten oder Gänsen sein. Er kann als Trinkwasser für das Vieh dienen oder aber als Bereitstellung für Brauch- und Löschwasser. Aber eben auch zur Verschönerung und Belebung von Parkanlagen oder des eigenen Gartens.
Ein Teich ist aber nicht nur als Wasserspeicher im Bergbau beispielsweise zu nutzen, sondern auch als Schwimm- oder Bademöglichkeit, zur Reinigung von Abwässern, zur Wasserhaltung allgemein oder aber auch zur Gewinnung von Pflanzenfasern, wie beispielsweise den Nutzhanf oder Flachsfasern.
Das Anlegen von einem Gartenteich
Der Gartenteich wird auch als Zier- oder Schmuckteich bezeichnet. Zur Abdichtung eigenen sich sogenannte Teichfolien, die in jedem Baumarkt erhältlich sind, aber auch eine Tondichtung oder eine Abdichtung mittels Beton ist möglich. Wer sich nicht allzu viel Arbeit machen möchte, besorgt sich ein Fertigbecken aus Polyester. Der Gartenteich dient in erster Linie der Verschönerung des Gartens, kann aber auch als Kunstwerk gelten oder zu therapeutischen Zwecken genutzt werden.
Die Art des Anlegens ist natürlich jedem selbst überlassen und lässt der Kreativität freien Lauf. Ob mit einem Bachzulauf, einem Springbrunnen oder mit Lichteffekten. Worauf aber immer zu achten ist, ist die Sicherheit. Wenn Kinder im Haushalt sind, kann ein Gartenteich auch zu einer tödlichen Falle werden. Das muss unbedingt beachtet und eventuelle Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.
In einem Teich werden sich sehr viele Pflanzen mit der Zeit ansiedeln oder der Teich wird mit speziellen Pflanzen bestückt. Zu den beliebtesten Pflanzen zählt da beispielsweise die Teichrose, der Rohrkolben, die Schwertlilie oder das Tausendblatt. Aber auch Tiere wie der Frosch, die Kaulquappen oder ein Molch fühlen sich in einem Gartenteich wohl. Als Insektenbesucher sind vor allem die Wasserläufer zu beobachten, aber auch Libellen, Rückenschwimmer oder Gelbrandkäfer sind zu finden. Ein Entdeckungsparadies für alle Sinne.
Der Stoffwechsel im Gartenteich
Die Pflanzen in einem Gartenteich entziehen dem Wasser Kohlenstoffoxid und Phosphate, wodurch die Fotosynthese durchgeführt werden kann. Dabei wird Sauerstoff ausgeschieden, der im Wasser verbleibt. Ist dies zu viel, können sich Bläschen bilden. Sind Tiere in dem Teich, verbrauchen diese den Sauerstoff und scheiden dafür wieder das für die Pflanzen benötigte Kohlenstoffoxid aus. Somit ist ein Kreislauf entstanden, von dem alle abhängig sind. Nun kommt es darauf an, das Gleichgewicht zu erhalten, damit jeder genügend Sauerstoff und Kohlenstoffoxid erhält, um überleben zu können. Daher ist auf einen ausgewogenen pH-Wert zu achten sowie auf die allgemeine Beschaffenheit des Wassers, der Pflanzen und der Tiere in und um den Gartenteich herum.


November 6th, 2011
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